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Luise SchrammDas Verhältnis von Religion und Individualität bei Georg SimmelZum TitelDie vorliegende religionssoziologische Untersuchung erschließt die Religionstheorie Georg Simmels vor dem Hintergrund seines Individualitätsverständnisses. Im Anschluss an die Skizze des Simmelschen soziologischen und kulturwissenschaftlichen Ansatzes wird sein Verständnis von Individualität und ihre Problematik in der Moderne erläutert. Schließlich untersucht die Verfasserin Simmels Religionstheorie – vor allem wie er sie in der Schrift ›Die Religion‹ von 1912 niedergelegt hat – im Hinblick darauf, was sie zur Lösung dieser Problematik beiträgt. Aus dem so bestimmten Verhältnis von Religion und Individualität werden in einem Ausblick mögliche Konsequenzen für die gegenwärtige Theologie aufgezeigt. InhaltDas ausführliche Inhaltsverzeichnis als PDF-Datei finden Sie hier. I. Einleitung II. Der begriffliche Rahmen: Simmels soziologischer und kulturphilosophischer Ansatz III. Simmels Verständnis von Individualität IV. Simmels Verständnis von Religion V. Ertrag: Die Bedeutung von Religion in der Moderne Literaturverzeichnis Textauszug | EinleitungIn der modernen Gesellschaft ist für das Phänomen Religion ein Umformungsprozess zu konstatieren, der zum einen die Sozialgestalt und zum anderen die Bewusstseinsgestalt von Religionen betrifft. Dieser Umformungsprozess wurde in religionssoziologischer Perspektive sowohl mit Hilfe des Paradigmas der Säkularisierung [1] als auch der religiösen Individualisierung [2] dargestellt. Die leitende Fragestellung dabei kann so beschrieben werden: Welche Bedeutung hat Religion in der Moderne? Die Überlegungen Georg Simmels können m. E. zur Beantwortung dieser Frage beitragen. Denn Georg Simmel gilt mit seinen soziologischen und kulturphilosophischen Schriften zum einen als Theoretiker der Moderne, zum anderen kann er aufgrund seiner religionstheoretischen Schriften als Begründer der Religionssoziologie in Deutschland bezeichnet werden, wie Max Weber vorschlug.[3] ... [die gesamte Einleitung als PDF-Datei (4 Seiten)]
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Luise Schramm
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